BlondiBlog <3
  Startseite
    Biologie
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Letztes Feedback

http://myblog.de/blondiblog

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Zelle im Allgemeinen

Allgemeines

Alle Lebewesen bestehen aus Zellen. Zellen sind die Grundbausteine der Organismen;

sie stellen die Reaktionsräume für die Grundprozesse des Lebens (. Stoff\.

wechsel, Fortpflanzung, Vererbung, Bewegung) dar.

Die Einheitlichkeit der lebenden Materie ist auch im Aufbau der Zellen und in der

stofflichen Zusammensetzung der Zellen zu erkennen.

/ Chemische Verbindungen in der Zelle, S.173

Bau der Zelle

Der elektronenmikroskopisch sichtbare Feinbau der Zellen und Ihre chemische

Zusammensetzu!"g stimmen - entsprechend der Einheitlichkeit der Lebensprozesse

- bei allen Organismen weitgehend überein. Nur wenige Merkmale

sind tier- oder pflanzenspezifisch (. feste Zellwand bei Pflanzen), sie resultieren

aus spezifischen Lebensweisen der Organismen (. osmotisches System der

Pflanzenzelle).



Die äußere Form und Ausbildung der Zellen und ihrer Bestandteile sind vielfältigdifferenziert, sie sind Ausdruck .des Formenreichtums der Organismen.



Obersicht. Ober Bau und Funktion der wichtigsten Zellstrukturen

Grundplasma. Durchsichtige, zäh- oder dünnflüssige Masse aus 60% bis 99%

Wasser sowie Proteinen, lipiden, Fetten, Kohlenhydraten und ionisierten anorganischen

Verbindungen; Kolloidsystem mit wechselndem Sol-Gel-Zustand . Es um-'

gibt den Zellkern, die Zellorganellen und die nichtlebenden Bestandteile. Das

Wasser im Grundplasma dient als Lösungsmittel ~nd zur Aufrechterhaltung des osmotischen Drucks. '

Plasmalemma (Zellmembran). Biomembran aus Eiweißen und lipiden, die

tie r ische und junge pflanzliche Zellen nach außen abgrenzt, den Stoffaustausch

(Osmose) mit den Nachbarzellen und der äußeren Umwelt reguliert und zur Aufrechterhaltung

des Turgors dient.

Tonoplast. Biomembran aus Eiweißen und lipoiden, die die Vakuolen gegen

das umgebende Grundplasma abgrenzt.

Endo,plasmatisches Retikulum.' Verzweigtes Doppelmembran-System aus

Eiweißen und lipoiden, das mit der Zellmembran und der Kernmembran in Verbindung steht.

Es ermöglicht wahrscheinlich den Austausch von Wasser und

Substanzen des Stoffwechsels zwischen den einzelnen Zellräumen. begrenzt .die

einzelnen Reaktionsräume der Zelle und verbindet die Zelle mit den NachbarzeIlen.

Kernmembran. Doppelmembran aus Eiweißen und Lipoiden. die den Zellkern

gegen das umgebende Grundplasma abgrenzt. durch zahlreiche Kernporen aber

den Stoffaustausch zwischen Kernplasma und Grundplasma ermöglicht.

Chloroplasten. Platten-. becher-. s,piralband- oder meist Iinsenförmige.Gebilde.

die Chlorophyllfarbstoffe enthalten. Inden Chloroplasten wird Lichtenergie in

c'hemische Energie umgewandelt (Photosynthese).

Leukoplasten. Farblose. stark formverändernde Gebilde. die an der Umwandlung

von löslichem Zucker in unlösliche Stärke beteiligt sind und der Speicherung

von Stärke und Proteinen dienen.

Chromoplasten. Kleine. meist linsenförmige Gebilde. die Farbstoffe (. Karotinoide)

enthalten und Pflanzenteile (. Blüten. Früchte) färben .

Mitochondrien. Kleine. kugel- oder stäbchenförmige Gebilde. die von einer

Doppelmembran umgeben sind. Sie sind Träger von Atmungsenzymen und Orte

der Bildung ,von ATP (Energieumwandlung. biologische Oxydation).



Ribosomen. Sehr kleine. meist kugelförmige Gebilde. die frei im Grundplasma

oder gehäuft am Endoplasmatischen Retikulum vorkommen. Sie bestehen aus Proteinen

und enthalten RNS. An den Ribosomen findet die Biosynthese der Eiweiße

unter Auswertung der im Zellkern verschlüsselten genetischen Information statt.

Zentrosom. Kleine. paarige. meist zylinderförmige Körperehen in der Nähe des

Zellkerns. die aktiv beim Auseinanderrücken der Chromosomen bei der Zellteilung

beteiligt sind.

Zellkern. Kugelförmiger. ovaler oder länglicher Körper. der aus kolloidalem

Kerngrundplasma (Kernsoft). anfärbbarem DNS-haltigem Chromatin und einem

oder mehreren RNS-haltigen Kernkörperehen besteht. Der Zellkern ist der Träger

und Überträger der Erbanlagen. er ist Steuer- und Informationszentrale für fast alle Stoffwechselvorgänge in der Zelle und hat Bedeutung für Zellteilung,

Fortpflanzung und Vererbung.

Vakuolen. Plasmafreie Räume, die mit wäßriger Flüssigkeit (Zellsaft) gefüllt sind

und durch den Tonoplasten vom Grundplasma abgegrenzt werden. Die Vakuolen

ermöglichen die Auirech1erhal1ung des Turgors, sie speichern Wasser. Salze.

Säuren, Kohlenhydrate, Alkaloide, Gerbstoffe und Farbstoffe.

Zellwand. Für die Pflanzenzellen typische, reißfeste, dem Plasmalemma außen

anliegende Wand; sie besteht aus mehreren Schichten, die nacheinander gebildet

werden.

Die Zellwand stützt die Pflanze (Festigungsgewebe), wirkt zu hohem osmoti~chem

Druck entgegen, verhindert das Platzen der Zelle, vermindert durch Einlagerungen

von Korkstoffen oder Auflagerungen von Kutin (Kutikula) die Wasserverdunstung

und bewirkt bei verholzten Sproßachsen durch Einlagerungen von

Holzstoff (Lignin) eine auch nach dem Absterben der Zelle bleibende,.dauerhafte

Druck- und Zugfestigkeit.



Zellformen

Aus relativ einheitlichen, unspezialisierten Bildungszellen entstehen bei vielzelligen

Organismen hochspezialisierte Körper- und Geschlechtszellen. Die unterschiedlichen

Formen dieser Zellen werden durch ihre Lage im Organismus sowie

durch ihre Funktion bestimmt.



Einzeller

Einzelier sind Organismen, deren Körper nur aus einer Zelle besteht (. Bakterien;

Urtierchen, einzellige Algen) . Im Plasma und in den Organellen dieser Zelle

(. pulsierende Vakuole, kontraktile Fibrillen) laufen alle wesentlichen Lebensfunktionen

ab.



19.4.15 20:58
 
Letzte Einträge: Volvox


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung